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Ostersonntag

Ostersonntag, einer der beweglichen christlichen Feiertage.

Der Ostersonntag, er dient als Berechnungsgrundlage für die kirchlichen Feiertage rund um Ostern und orientiert sich an der Tagundnachtgleiche.

Die Berechnungsgrundlage für den Ostersonntag ist die Tagundnachtgleiche die auf der Nordhalbkugel der Erde den Frühlingsanfang darstellt und für den 21. März festgelegt ist. Wenn dann der erste Vollmond auf die Tagundnachtgleiche folgt, ist der erste darauf folgende Sonntag, der auf diesen Vollmond folgt, der Ostersonntag. Zusätzlich kommt es aber immer wieder zu so genannten Osterparadoxien, denn Ostern wird nicht nach astronomischen Tatsachen berechnet, sondern nach den liturgischen Mondzyklen. Der Gregorianische Kalender von Carl Friedrich Gauß beschreibt diese Mondzyklen leider etwas unzureichend, das heißt aber auch, dass er geltendes damaliges Recht lediglich in eine mathematische Formel fasst, darum die österlichen Datumsparadoxien die Anomalien zu Folge haben. Aber Abweichungen bestimmen doch schon immer die Regel.

Daraus ergibt sich die rechnerische Möglichkeit, dass Ostersonntag immer zwischen (einschließlich) dem 22. März und dem 25. April liegen muss. Anders ausgedrückt Aschermittwoch ist 46Tage vor dem Ostersonntag, Christi Himmelfahrt 39 Tage nach Ostern. Der Pfingstsonntag ist 49 Tage nach Ostern und Fronleichnam gar 60 Tage nach Ostern. Obwohl historisch betrachtet das heutige Ostern eine Variante des jüdischen Pessachfest ist, haben diese Feiertage auch nicht immer dasselbe Datum.

Betrachtet man den österlichen Hintergrund, feiern an diesem Fest die Christen die Auferstehung Jesu von den Toten, nachdem er am Kreuz gestorben ist, nachzulesen im Neuen Testament. Die Auferstehung geschah drei Tage, laut urchristlicher Überzeugung, nach der Kreuzigung die am Karfreitag erfolgte. Der Todestag zählt als erster Tag, somit ist die Auferstehung immer an einem Sonntag.

Ostern ist das wichtigste Fest der Christen, jedoch schwanken die Konfessionen in kleinen Nuancen zu diesem Thema. Einige Protestanten halten den Karfreitag für den Höchsten und Wichtigsten der christlichen Feiertage. Die Begründung ist, dass er Tod Jesu und nicht die Auferstehung die Menschheit von der Sünde erlöst hat.

Auch zu Ostern verwenden die Menschen heidnische Symbole und praktizieren immer noch die alten Bräuche. So auch vielerorts am Ostersonntag. Beispielsweise der Osterhase, das Osterei oder das Osterfeuer. Letzteres wird zumeinst in der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag angezündet und gerne besehen. Feierlichkeiten die Volksfestcharakter haben sind inzwischen hierzu entstanden.


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